P100 - Bei Morbus Ménière

Der P100- Bei Morbus Ménière wurde in enger Zusammenarbeit mit Prof. Burkhard Franz, HNO-Facharzt und renommierter Spezialist für Innenohrerkrankungen, entwickelt.

Aufgrund der handlichen Größe können Patienten den P100-Bei Morbus Ménière wie ein Mobiltelefon bei sich tragen und sofort bei Bedarf mit der Behandlung zur Linderung der Symptome beginnen.

Morbus Ménière

Morbus Ménière ist gekennzeichnet durch das plötzliche Auftreten von Schwindel, Hörminderung und Tinnitus.
Das National Institute of Health (NIH) schätzt, dass in den USA jedes Jahr 38.000 neue Fälle diagnostiziert werden.

Morbus Ménière Therapie

Bis heute gibt es kein Heilmittel gegen die Krankheit, aber die Beschwerden lassen sich lindern.

Es wurde bereits durch ein Unternehmen (Medtronic, USA) ein Gerät entwickelt, das positive Druckimpulse auf das Innenohr ausübt und Patienten, die an Morbus Ménière leiden, nachweislich Linderung verschafft. Das Gerät kostet circa 3.000 Euro.

Enttex hat als Alternative hierzu den P100-Bei Morbus Ménière entwickelt:
Ein tragbares, manuell zu bedienendes Gerät, kleiner als ein Mobiltelefon und zu einem Bruchteil des Preises  erhältlich.
Das Gerät hat in Tests mit freiwilligen Patienten bewiesen, dass es dem teureren Gerät ebenbürtig ist.

Im Anschluss an Pilotstudien wurde das Gerät in einer klinischen Studie in Südafrika und Australien getestet.

Positive Druckimpulse bei Morbus Ménière

Wie sich die positiven Druckimpulse genau auf das Innenohr auswirken und warum diese in der Lage sind, die Symptome von Morbus Ménière zu lindern, ist unbekannt. Dennoch gibt es in der Literatur zahlreiche Belege für die Druckempfindlichkeit des Innenohrs und die günstige Auswirkung positiver Druckimpulse sowie für die nachteilige Wirkung negativer Druckimpulse auf das Innenohr.

In einer placebo-kontrollierten Studie konnte anhand elektrophysiologischer Parameter nachgewiesen werden, dass positive Druckimpulse geringer Amplitude die Physiologie des Innenohrs verbessern.
(Densert et al. : Immediate effects of middle ear pressure changes on the electrocochleographic recordings in patients with Ménière’s disease: a clinical placebo controlled study, Am J Otol 18 : 726-733, 1997)

In ähnlicher Weise konnte in einer weiteren Studie anhand elektrophysiologischer Parameter gezeigt werden, dass negativer Druck auf das Mittelohr schädliche Auswirkungen auf die Funktionen des Innenohrs hat.
(Franz et al.: Stress electrocochleography, International Tinnitus J 5: 113-120, 1999)

In einer placebo-kontrollierten Sudie führten positive Druckimpulse auf das Mittelohr bei Patienten mit Morbus Ménière zu einer signifikanten Verbesserung in Bezug auf die Häufigkeit und die Intensität von Schwindelanfällen, Drucksymptomen und Tinnitus.
(Ödkvist et al. : Effect of middle ear pressure changes on clinical symptoms in patients with Ménière’s disease – a clinical multicentre placebo controlled study, Acta Otolaryngol Suppl 543: 99-101, 2000)

Bestätigt wurden diese Ergebnisse durch zwei klinische Studien, in denen die Wirkung des Meniett-Gerätes nachgewiesen wurde.
(Densert et al. : Control of symptoms in patients with Ménière’s disease using middle ear pressure applications: two year follow up, Acta Otolaryngol 121 : 616-621, 2001 ; Gates et al. : Intermittend pressure therapy of intractable Ménière’s disease using the Meniett device: a preliminary report, The Laryngoscope, 112 : 1489-1493, 2002)